The Stories We Tell Ourselves
Summer School im Kunstverein München
23–26 August 2021; 9–12 August, 2022; 8–11 August, 2023
Co-Kuratorin
Von 2021 an, im Vorfeld des 200-jährigen Jubiläums des Kunstverein München im Jahr 2023, widmete sich die Summer School unter dem Titel The Stories We Tell Ourselves alternativen Formen kollektiver Wissensproduktion und verhandelte die Konzeption einer für die Öffentlichkeit bestimmten Institution. Das Format nutzte die zwischen zwei Ausstellungen leerstehenden Räumlichkeiten sowie die Umgebung des Kunstvereins als Schauplatz und ermöglichte so die gleichzeitige Präsenz unterschiedlicher Ansätze an einem Ort. Die Summer School lud Teilnehmer*innen dazu ein, gemeinsam mit Gastdozent*innen und dem kuratorischen Team im Kontext des institutionellen Archivs an vier Themenschwerpunkten zu arbeiten: Architektur, Ausstellungs- und Displaygeschichte, Gesellschafts- und Stadtgeschichte sowie Publizieren.
Tagsüber konzentrierten sich die vier Arbeitsgruppen auf gemeinsame Lernprozesse, die neben spekulativen Neuformulierungen der Institution auch Feldforschung im urbanen Kontext Münchens umfassten. Abends wurden in (halb-)öffentlichen Formaten wie Vorträgen, Gesprächsrunden oder Screenings weitere Ansätze und Fragen präsentiert und diskutiert.
Gemeinsam wurde im Rahmen der Summer School darüber nachgedacht, welchen Zeitlichkeiten und Politiken ein solches Format alternativer Wissensproduktion unterlag, aber auch, welche es erproben konnte. Die Summer School wurde vom damaligen Team des Kunstverein München organisiert, bestehend aus Maurin Dietrich (Direktor), Gloria Hasnay (Kuratorin), Adrian Djukic (Archivar), Jonas von Lenthe (Archivar) und Gina Merz (Kuratorische Assistenz).



